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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC)

Die Gemeinsame Patentklassifikation (CPC), die seit 1. Januar 2013 in Kraft ist, wurde als bilaterales System gemeinsam vom EPA und dem USPTO entwickelt.

Die CPC wird von beiden Ämtern laufend überarbeitet, und die Dokumente werden entsprechend umklassifiziert. Das System wurde für effiziente Recherchen konzipiert, was ein wichtiger Aspekt für die Nutzer von Patentinformation ist.

Die CPC ist das Hauptklassifikationssystem des EPA. Mit der Ersetzung der ECLA durch die CPC wurden im Januar 2013 die ECLA- und ICO-Systeme in ein einziges System überführt.

Alle Struktur- und orthogonalen Codes wurden auf die 2000-Serie umgestellt, indem die ursprünglichen Hauptgruppen um 2000 erweitert wurden.


Die CPC basiert auf der IPC und besteht aus:

  • allen IPC-Symbolen
  • einem "Hauptstamm" mit CPC-Symbolen
  • einer 2000-Serie von Indexcodes für "Zusatzinformationen"

Die CPC umfasst dieselben Sektionen wie die IPC sowie zusätzlich eine Y-Sektion zur Kennzeichnung neu entstehender und sektionsübergreifender Technologien.

Das CPC-Symbol ist eine Erweiterung des IPC-Symbols und ermöglicht eine feinere Zuordnung von Patentdokumenten zu spezialisierten Kategorien. Schätzungsweise 90 % der Dokumente, die eine CPC-Klassifikation benötigen, werden innerhalb von acht Monaten nach ihrer Veröffentlichung klassifiziert.

Nähere Informationen, Konkordanztabellen und CPC-Definitionen sowie Aktuelles zur CPC finden Sie auf der CPC-Website, die gemeinsam vom EPA und vom USPTO betrieben wird.


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